Mantelmöwe
Larus marinus
Jahresvogel64–79 cm
Küste
Mantelmöwen sieht man vor allem im Winterhalbjahr, wenn Vögel aus Skandinavien an unsere Küsten kommen.
So erkennst du sie
- Rücken und Flügeloberseite fast schwarz
- Sehr groß und massig, dicker gelber Schnabel mit rotem Fleck
- Beine blass rosa
- Ruf
- sehr tiefes, heiseres „ouk-ouk-ouk“, deutlich tiefer als bei allen anderen Möwen
- Wo zu finden
- An der Nordsee und Ostsee: Strand, Molen, Häfen und vor der Küste
- Sichtungsbereich
- Nordseeküste, Ostseeküste
- Größe
- 64 bis 79 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar.
Die Mantelmöwe ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober, November, Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst die Mantelmöwe?
Sie frisst Fische, Aas und Muscheln, erbeutet aber auch andere Seevögel und deren Küken.
Gesang und Rufe
Sehr tiefes, heiseres „ouk-ouk-ouk“, deutlich tiefer als bei allen anderen Möwen.
Brutzeit und Nest
Mantelmöwen sieht man vor allem im Winterhalbjahr, wenn Vögel aus Skandinavien an unsere Küsten kommen.
Gut zu wissen
An Futterstellen verdrängt sie alle anderen Möwen. Mit bis zu 1,7 m Spannweite misst sie mehr als ein Mäusebussard.
So hilfst du ihr
Nicht füttern. Verletzte Möwen nicht selbst einfangen, sondern eine Wildvogelstation anrufen.
Beobachtungstipp
Auf Molen und Buhnen sitzen Mantelmöwen oft etwas abseits der kleineren Möwen. Im direkten Vergleich fällt die Größe sofort auf.
Nicht verwechseln mit der Heringsmöwe
Größe: Mantelmöwe 64 bis 79 cm, sehr massig, Heringsmöwe 52 bis 67 cm, schlank.
Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5
Mantelmöwe oder Heringsmöwe? Alle Unterschiede · Heringsmöwe im Porträt
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