Austernfischer
Haematopus ostralegus
Jahresvogel40–45 cm
Küste
Austernfischer sind das ganze Jahr im Wattenmeer. Im Frühjahr fallen sie besonders auf, wenn sie laut rufend ihre Reviere abstecken.
So erkennst du ihn
- Oberseite schwarz, Bauch weiß
- Langer, gerader, orangeroter Schnabel und rotes Auge
- Kräftige rosa Beine, im Flug ein breites weißes Flügelband
- Ruf
- lautes, schrilles „kliep-kliep“, im Frühjahr zu langen Trillerketten gereiht
- Wo zu finden
- An der Nordsee und Ostsee: Watt, Strand, Salzwiesen, auch Wiesen hinter dem Deich
- Sichtungsbereich
- Nordseeküste, Ostseeküste
- Größe
- 40 bis 45 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: März, April, Mai, Juni, Juli.
Der Austernfischer ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im März, April, Mai, Juni und Juli.
Lebensweise
Was frisst der Austernfischer?
Er frisst vor allem Herz- und Miesmuscheln und Würmer. Die Schalen hämmert er auf oder stemmt sie mit dem Schnabel auseinander.
Gesang und Rufe
Lautes, schrilles „kliep-kliep“, im Frühjahr zu langen Trillerketten gereiht.
Brutzeit und Nest
Austernfischer sind das ganze Jahr im Wattenmeer. Im Frühjahr fallen sie besonders auf, wenn sie laut rufend ihre Reviere abstecken.
Gut zu wissen
In einer flachen Mulde am Strand, in Salzwiesen oder sogar auf Flachdächern. Trotz seines Namens frisst er kaum Austern. Er kann über 40 Jahre alt werden.
So hilfst du ihm
Ruft ein Austernfischer aufgeregt über dir, sind Nest oder Küken in der Nähe: weitergehen und Hunde anleinen.
Beobachtungstipp
Kurz vor Hochwasser sammeln sich Austernfischer in großen Trupps an Rastplätzen am Deich oder auf Sandbänken.
Nicht verwechseln mit dem Säbelschnäbler
Schnabel: Austernfischer kräftig, gerade und leuchtend orangerot, Säbelschnäbler dünn, schwarz und nach oben gebogen.
Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5
Austernfischer oder Säbelschnäbler? Alle Unterschiede · Säbelschnäbler im Porträt
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