Bachstelze
Motacilla alba
Sommergast17–19 cm
Stadt & GartenGewässerFeld & Wiese
Die Bachstelze läuft trippelnd über Wege, Dächer und Wiesen und wippt dabei unablässig mit dem Schwanz. Die meisten ziehen im Herbst nach Südwesteuropa, einzelne überwintern bei uns.
So erkennst du sie
- Grauer Rücken, schwarz-weiß gezeichneter Kopf
- Schwarzer Brustlatz im Sommer
- Langer, ständig wippender Schwanz mit weißen Kanten
- Ruf
- scharfes „zississ“, oft im wellenförmigen Flug
- Wo zu finden
- Dörfer, Höfe, Ufer und offene Flächen in ganz Deutschland
- Größe
- 17 bis 19 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Februar bis November. Hauptzeit: März, April, September.
Bei uns anzutreffen: Februar bis November. Besonders gut zu sehen im März, April und September.
Lebensweise
Was frisst die Bachstelze?
Insekten, die sie im Laufen vom Boden pickt oder in kurzen Flügen fängt.
Gesang und Rufe
Ein scharfes „zississ“ im wellenförmigen Flug. Ihr Gesang ist ein schnelles, zwitscherndes Plaudern.
Brutzeit und Nest
Brütet in Nischen an Gebäuden, in Holzstapeln und Mauerlöchern. Brutzeit April bis Juli, meist fünf bis sechs Eier.
Gut zu wissen
Läuft trippelnd und wippt dabei ständig mit dem Schwanz. Die meisten ziehen im Herbst nach Südwesteuropa, einige überwintern bei uns.
So hilfst du ihr
Nischen an Schuppen und Holzstapel bieten Nistplätze. Halbhöhlen-Nistkästen werden ebenfalls genutzt.
Beobachtungstipp
Auf Parkplätzen, Dächern und an Ufern, wo sie trippelnd Insekten jagt.
Nicht verwechseln mit der Gebirgsstelze
Die Gebirgsstelze hat eine leuchtend gelbe Unterseite.