Bergfink
Fringilla montifringilla
Wintergast14–16 cm
WaldStadt & GartenGebirge
Kommt aus den nordischen Birkenwäldern. In Jahren mit vielen Bucheckern bilden sich riesige Schwärme, in Süddeutschland teils mit Schlafplätzen von über einer Million Vögeln.
So erkennst du ihn
- Orange Brust und Schultern
- Dunkler, im Winter bräunlich gefleckter Kopf
- Weißer Bürzel, blitzt beim Auffliegen auf
- Ruf
- quäkendes, gedehntes „äääp“
- Wo zu finden
- Buchenwälder in ganz Deutschland, Futterstellen; Massenschlafplätze vor allem im Süden
- Größe
- 14 bis 16 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Oktober bis März. Hauptzeit: November, Dezember, Januar, Februar.
Bei uns anzutreffen: Oktober bis März. Besonders gut zu sehen im November, Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst der Bergfink?
Im Winter vor allem Bucheckern und andere Samen, am Futterhaus Sonnenblumenkerne. Im Sommer Insekten.
Gesang und Rufe
Ein quäkendes, gedehntes „äääp“, im Flug ein hartes „jeck“. Den schnarrenden Gesang hört man bei uns kaum.
Brutzeit und Nest
Brütet in den Birken- und Nadelwäldern Skandinaviens und Russlands. Das Weibchen baut ein Napfnest in einer Astgabel.
Gut zu wissen
In Wintern mit vielen Bucheckern kommen riesige Schwärme, an manchen Schlafplätzen sind es Hunderttausende. In anderen Wintern ist er bei uns eher selten.
So hilfst du ihm
Sonnenblumenkerne am Futterhaus und Buchen in der Nähe helfen ihm durch den Winter.
Beobachtungstipp
In Buchenwäldern im Winter, oft zusammen mit Buchfinken am Boden unter den Bäumen.
Am Futterhaus
Der Bergfink frisst gern Sonnenblumenkerne und Körnermischung, am Boden, in manchen Wintern in großen Schwärmen.
Nicht verwechseln mit dem Buchfink
Das Buchfink-Männchen hat einen blaugrauen Kopf und eine rosabraune Brust.
Bergfink oder Buchfink? Alle Unterschiede · Buchfink im Porträt