Blässgans
Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Blässgans

Anser albifrons

Wintergast65–78 cm

Feld & WieseGewässer

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Jonathon Jongsma · CC BY-SA 3.0, xeno-canto XC96532

Ab Oktober treffen die Schwärme aus Sibirien ein. An ihren Schlafgewässern sammeln sich teils zehntausende Vögel, die morgens gemeinsam auf die Wiesen und Äcker fliegen.

So erkennst du sie

  • Weiße Stirn rund um den rosa Schnabel
  • Schwarze Querbänder auf dem Bauch
  • Orange Beine, sonst graubraun
Ruf
helles, schnelles „kliu-kliu“
Wo zu finden
Niederrhein, Havelland und Unteres Odertal (Brandenburg), Elbtalaue, Küstenmarschen
Größe
65 bis 78 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: Oktober bis März. Hauptzeit: Dezember, Januar, Februar.

Bei uns anzutreffen: Oktober bis März. Besonders gut zu sehen im Dezember, Januar und Februar.

Lebensweise

Was frisst die Blässgans?

Gräser, Wurzeln und Wintersaaten; frisst auf Wiesen und Äckern, oft auch nachts.

Gesang und Rufe

Hohe, schnelle Rufe „kliu-kliu“, heller als bei der Graugans. Im Schwarm entsteht ein vielstimmiges Lachen.

Brutzeit und Nest

Brütet in der arktischen Tundra Russlands. Das Nest ist eine mit Daunen ausgepolsterte Mulde am Boden, meist mit fünf bis sechs Eiern.

Gut zu wissen

Kommt ab Oktober aus Sibirien und überwintert vor allem am Niederrhein und im Norden Deutschlands. Schläft auf Seen und fliegt morgens in langen Ketten zu den Weiden.

So hilfst du ihr

Abstand zu rastenden Trupps halten und auf den Wegen bleiben, damit die Vögel ungestört fressen können.

Beobachtungstipp

An Wintertagen auf großen Wiesen am Niederrhein oder an der Unterelbe, morgens beim Einflug von den Schlafgewässern.

Graugans

Nicht verwechseln mit der Graugans

Die Graugans ist größer und massiger, mit kräftigem orangefarbenem Schnabel.

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