Graureiher
Foto: Derek Keats · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Graureiher

Ardea cinerea

Jahresvogel90–98 cm

GewässerFeld & Wiese

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Luis Alvarez Menendez · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC545059

Der Graureiher lauert geduldig auf Fische, Frösche und Mäuse und stößt dann blitzschnell zu. Er brütet in Kolonien auf hohen Bäumen und ist auch in Stadtparks zu sehen.

So erkennst du ihn

  • Grau mit weißem Hals und schwarzem Kopfstreif
  • Langer, gelber Dolchschnabel
  • Fliegt mit S-förmig eingezogenem Hals
Ruf
lautes, raues „kraink“
Wo zu finden
Gewässer, Feuchtwiesen und Felder in ganz Deutschland
Größe
90 bis 98 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: September, Oktober.

Der Graureiher ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im September und Oktober.

Lebensweise

Was frisst der Graureiher?

Fische, Frösche, Mäuse und große Insekten. Er lauert reglos und stößt blitzschnell zu.

Gesang und Rufe

Ein lautes, raues „kraink“, vor allem im Flug. In Kolonien klappern und krächzen die Jungvögel.

Brutzeit und Nest

Brütet in Kolonien hoch in Bäumen. Brutzeit Februar bis Juni, meist vier bis fünf Eier.

Gut zu wissen

Jagt auf Wiesen oft Mäuse. Im Flug zieht er den Hals ein, der Kranich streckt ihn dagegen lang nach vorn.

So hilfst du ihm

Gewässer und feuchte Wiesen erhalten. Teiche lassen sich mit Netzen schützen, falls Fische gefährdet sind.

Beobachtungstipp

An Seeufern und auf Wiesen, wo er minutenlang regungslos steht.

Kranich

Nicht verwechseln mit dem Kranich

Der Kranich fliegt mit gestrecktem Hals, der Graureiher mit eingezogenem.

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