Grünfink
Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Grünfink

Chloris chloris

Jahresvogel15–16 cm

Stadt & Garten

Ruf anhören · 15 sAufnahme: Sander Pieterse · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC134783

Mit seinem dicken Schnabel knackt der Grünfink mühelos Sonnenblumenkerne. Seit 2009 ist er deutlich seltener geworden, weil sich an Futterstellen ein Parasit (Trichomonaden) ausbreitet.

So erkennst du ihn

  • Olivgrünes Gefieder, Männchen kräftiger gefärbt
  • Leuchtend gelbe Streifen am Flügel und an den Schwanzseiten
  • Kräftiger, heller Kegelschnabel
Ruf
gedehntes, nasales „dschuiii“ und klingelnde Triller
Wo zu finden
Gärten, Parks und Siedlungsränder
Größe
15 bis 16 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Dezember, Januar, Februar, März.

Der Grünfink ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Dezember, Januar, Februar und März.

Lebensweise

Was frisst der Grünfink?

Größere Samen und Kerne, Hagebutten und Knospen. Sonnenblumenkerne mag er besonders.

Gesang und Rufe

Ein gedehntes, nasales „dschuiii“ und klingelnde Triller, oft im fledermausartigen Singflug.

Brutzeit und Nest

Brütet in dichten Sträuchern und Nadelbäumen, oft in kleinen Gruppen. Brutzeit April bis Juli, vier bis sechs Eier.

Gut zu wissen

Sein Bestand ist durch Trichomonaden stark zurückgegangen, eine Infektion, die sich an Futter- und Wasserstellen überträgt. Saubere Futterhäuser und Tränken sind deshalb wichtig.

So hilfst du ihm

Futterhäuser und Tränken regelmäßig reinigen. Bei kranken Vögeln am Futterplatz die Fütterung für einige Wochen unterbrechen.

Beobachtungstipp

Am Futterhaus, wo er sich gern lange auf einem Platz niederlässt und Kerne knackt.

Am Futterhaus

Der Grünfink frisst gern Sonnenblumenkerne, Hanf und Körnermischung, am Futterhaus. Futterstelle täglich säubern, damit sich keine Krankheiten ausbreiten.

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Erlenzeisig

Nicht verwechseln mit dem Erlenzeisig

Der Erlenzeisig ist deutlich kleiner und hat einen spitzen, feinen Schnabel.

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