Erlenzeisig
Foto: Sławek Staszczuk · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Erlenzeisig

Spinus spinus

Wintergast11–12 cm

GewässerWald

Ruf anhören · 16 sAufnahme: Benoît Van Hecke · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC539301

Turnt akrobatisch, oft kopfüber, an den Fruchtzapfen von Erlen und Birken. Im Herbst ist er meist in quirligen, zwitschernden Schwärmen unterwegs, gern an Gewässerufern.

So erkennst du ihn

  • Gelbgrünes Gefieder mit Strichelung
  • Männchen: schwarze Kappe und kleiner schwarzer Kinnfleck
  • Schwarze Flügel mit leuchtend gelben Binden
Ruf
helles „tilü“ und anhaltendes Zwitschern
Wo zu finden
Bundesweit an Erlen und Birken an Bächen, Seen und Flussufern
Größe
11 bis 12 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: September bis April. Hauptzeit: Oktober, November, März.

Bei uns anzutreffen: September bis April. Besonders gut zu sehen im Oktober, November und März.

Lebensweise

Was frisst der Erlenzeisig?

Samen von Erlen und Birken, im Sommer Fichtensamen und kleine Insekten.

Gesang und Rufe

Ein helles „tilü“ und anhaltendes, gepresstes Zwitschern. Im Frühjahr singt er auch im Singflug.

Brutzeit und Nest

Brütet in Nadelwäldern, vor allem in den Mittelgebirgen und im Norden. Das Nest sitzt hoch oben in Fichten, Brutzeit April bis Juni.

Gut zu wissen

Im Winter kommen Schwärme aus Nordeuropa. Sie turnen kopfüber an Erlenzapfen, oft gemeinsam mit Stieglitzen.

So hilfst du ihm

Erlen und Birken an Gewässern erhalten. Am Futterhaus mag er feine Sämereien und geschälte Sonnenblumenkerne.

Beobachtungstipp

Von November bis März in Erlen an Bächen und Seen, wo ganze Trupps kopfüber an den Zapfen hängen.

Am Futterhaus

Der Erlenzeisig frisst gern geschälte Sonnenblumenkerne und feine Sämereien, am Futterhaus und in Erlen.

Alle Wintervögel am Futterhaus und Zählhilfe

Grünfink

Nicht verwechseln mit dem Grünfink

Der Grünfink ist größer (15 cm) und hat einen kräftigen hellen Schnabel.

Erlenzeisig oder Grünfink? Alle Unterschiede · Grünfink im Porträt

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