Erlenzeisig
Spinus spinus
Wintergast11–12 cm
GewässerWald
Turnt akrobatisch, oft kopfüber, an den Fruchtzapfen von Erlen und Birken. Im Herbst ist er meist in quirligen, zwitschernden Schwärmen unterwegs, gern an Gewässerufern.
So erkennst du ihn
- Gelbgrünes Gefieder mit Strichelung
- Männchen: schwarze Kappe und kleiner schwarzer Kinnfleck
- Schwarze Flügel mit leuchtend gelben Binden
- Ruf
- helles „tilü“ und anhaltendes Zwitschern
- Wo zu finden
- Bundesweit an Erlen und Birken an Bächen, Seen und Flussufern
- Größe
- 11 bis 12 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: September bis April. Hauptzeit: Oktober, November, März.
Bei uns anzutreffen: September bis April. Besonders gut zu sehen im Oktober, November und März.
Lebensweise
Was frisst der Erlenzeisig?
Samen von Erlen und Birken, im Sommer Fichtensamen und kleine Insekten.
Gesang und Rufe
Ein helles „tilü“ und anhaltendes, gepresstes Zwitschern. Im Frühjahr singt er auch im Singflug.
Brutzeit und Nest
Brütet in Nadelwäldern, vor allem in den Mittelgebirgen und im Norden. Das Nest sitzt hoch oben in Fichten, Brutzeit April bis Juni.
Gut zu wissen
Im Winter kommen Schwärme aus Nordeuropa. Sie turnen kopfüber an Erlenzapfen, oft gemeinsam mit Stieglitzen.
So hilfst du ihm
Erlen und Birken an Gewässern erhalten. Am Futterhaus mag er feine Sämereien und geschälte Sonnenblumenkerne.
Beobachtungstipp
Von November bis März in Erlen an Bächen und Seen, wo ganze Trupps kopfüber an den Zapfen hängen.
Am Futterhaus
Der Erlenzeisig frisst gern geschälte Sonnenblumenkerne und feine Sämereien, am Futterhaus und in Erlen.
Nicht verwechseln mit dem Grünfink
Der Grünfink ist größer (15 cm) und hat einen kräftigen hellen Schnabel.
Erlenzeisig oder Grünfink? Alle Unterschiede · Grünfink im Porträt