Gimpel
Pyrrhula pyrrhula
Jahresvogel + Wintergast15–17 cm
WaldStadt & Garten
Der Gimpel, auch Dompfaff genannt, ist ein stiller Vogel, der leicht übersehen wird. Im Winter fällt das Männchen mit seiner roten Brust im kahlen Gebüsch auf. Paare bleiben oft das ganze Jahr zusammen.
So erkennst du ihn
- Schwarze Kappe und kurzer, dicker schwarzer Schnabel
- Männchen mit rosaroter Brust, Weibchen graubraun
- Weißer Bürzel im Flug
- Ruf
- leises, wehmütiges Flöten „djü“
- Wo zu finden
- Wälder, Parks und Gärten mit dichtem Gebüsch
- Größe
- 15 bis 17 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Dezember, Januar, Februar.
Der Gimpel ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst der Gimpel?
Knospen von Obstbäumen, Samen von Esche, Ahorn und Kräutern sowie Beeren.
Gesang und Rufe
Ein leises, wehmütiges Flöten „djü“. Sein Gesang ist leise und knirschend und wird leicht überhört.
Brutzeit und Nest
Das Nest liegt gut versteckt in Nadelbäumen oder dichtem Gebüsch. Brutzeit Mai bis Juli, vier bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Paare halten fast das ganze Jahr zusammen. Im Winter kommen größere Gimpel aus Nordeuropa dazu, deren Ruf etwas trompetender klingt.
So hilfst du ihm
Obstbäume, Ebereschen und Wildkräuter im Garten bieten Knospen und Samen.
Beobachtungstipp
Im Winter am Futterhaus oder in Ebereschen, das Paar oft dicht beieinander.
Am Futterhaus
Der Gimpel frisst gern Sonnenblumenkerne und Beeren, am Futterhaus und in Beerensträuchern.
Nicht verwechseln mit dem Rotkehlchen
Beim Rotkehlchen ist das Orange auf Kehle und Gesicht, beim Gimpel ist die ganze Brust rosarot.
Gimpel oder Rotkehlchen? Alle Unterschiede · Rotkehlchen im Porträt