Weißstorch
Ciconia ciconia
Sommergast95–110 cm
Feld & WieseGewässer
Kehrt ab März aus Afrika oder Spanien zurück und brütet in großen Horsten auf Dächern, Kirchtürmen und Masten. Statt zu singen begrüßen sich die Partner mit lautem Schnabelklappern.
So erkennst du ihn
- Weiß mit schwarzen Schwungfedern
- Langer roter Schnabel, rote Beine
- Fliegt mit gestrecktem Hals und segelt oft in der Thermik
- Ruf
- lautes Schnabelklappern, sonst fast stumm
- Wo zu finden
- Flussauen und Feuchtwiesen, besonders an Elbe und Oder, in Brandenburg und am Oberrhein; Horste oft mitten im Dorf
- Größe
- 95 bis 110 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: März bis September. Hauptzeit: April, Mai, Juni, Juli.
Bei uns anzutreffen: März bis September. Besonders gut zu sehen im April, Mai, Juni und Juli.
Lebensweise
Was frisst der Weißstorch?
Regenwürmer, Mäuse, Frösche, Heuschrecken und andere Insekten, seltener Fische. Er jagt schreitend auf Wiesen und frisch gemähten Flächen.
Gesang und Rufe
Störche sind fast stumm. Zur Begrüßung am Nest klappern sie mit dem Schnabel und legen dabei den Kopf weit in den Nacken.
Brutzeit und Nest
Brütet auf Dächern, Schornsteinen, Masten und Nisthilfen in einem großen Reisignest, das jedes Jahr weiter wächst. Die Störche kommen im März und April zurück, das Gelege hat drei bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Ein Teil zieht über den Bosporus bis nach Ost- und Südafrika, der andere über Gibraltar nach Westafrika. Viele überwintern inzwischen schon in Spanien. Der Bestand in Deutschland hat sich gut erholt.
So hilfst du ihm
Feuchte Wiesen und Gräben erhalten. Nisthilfen auf Dächern sollten nur mit Fachleuten, etwa vom NABU, aufgestellt werden.
Beobachtungstipp
Von April bis August an einem bekannten Storchendorf, zum Beispiel Bergenhusen in Schleswig-Holstein oder Rühstädt in Brandenburg.
Nicht verwechseln mit dem Silberreiher
Der Silberreiher ist ganz weiß, ohne schwarze Flügelfedern.