Eiderente
Somateria mollissima
Jahresvogel50–71 cm
Küste
Im Winter rasten große Trupps von Eiderenten vor der Küste, an der Ostsee oft zu Tausenden.
So erkennst du sie
- Männchen: Rücken weiß, Bauch und Kappe schwarz, Nacken blassgrün
- Weibchen: braun mit dunklen Wellenlinien
- Keilförmiger Kopf, der Schnabel geht fast gerade in die Stirn über
- Ruf
- Männchen im Frühjahr ein gurrendes, überrascht klingendes „a-huu“, Weibchen raues Gackern
- Wo zu finden
- An der Nordsee und Ostsee: Flachwasser vor dem Strand, Muschelbänke, Häfen
- Sichtungsbereich
- Nordseeküste, Ostseeküste
- Größe
- 50 bis 71 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März.
Die Eiderente ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März.
Lebensweise
Was frisst die Eiderente?
Sie taucht nach Miesmuscheln und schluckt sie mitsamt der Schale. Ihr kräftiger Muskelmagen zermahlt die Schalen.
Gesang und Rufe
Männchen im Frühjahr ein gurrendes, überrascht klingendes „a-huu“, Weibchen raues Gackern.
Brutzeit und Nest
Im Winter rasten große Trupps von Eiderenten vor der Küste, an der Ostsee oft zu Tausenden.
Gut zu wissen
Die Küken schließen sich oft zu großen Gruppen zusammen, die mehrere Weibchen gemeinsam führen. Im Frühjahr rufen die Männchen ein überrascht klingendes „ahuu“.
So hilfst du ihr
Ölverschmierte Eiderenten am Strand nicht anfassen, sondern der Nationalparkverwaltung oder der Polizei melden.
Beobachtungstipp
Mit dem Fernglas von einer Mole aufs Wasser schauen. Die weißen Rücken der Männchen leuchten weit über das Meer.
Nicht verwechseln mit der Stockente
Größe: Eiderente deutlich massiger, mit langem, keilförmigem Schnabel, der bis in die Stirn reicht. Die Stockente hat einen flachen, gelblichen Entenschnabel.
Foto: Acarpentier, CC BY 3.0
Eiderente oder Stockente? Alle Unterschiede · Stockente im Porträt
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