Eichelhäher
Garrulus glandarius
Jahresvogel32–35 cm
WaldStadt & Garten
Im Herbst ist er besonders auffällig: Er transportiert Eicheln im Kehlsack und versteckt sie als Wintervorrat. Vergessene Eicheln keimen, so pflanzt er ganze Wälder.
So erkennst du ihn
- Rosabraunes Gefieder, schwarzer Bartstreif
- Leuchtend blau-schwarz gebänderter Flügelfleck
- Weißer Bürzel, im Flug gut sichtbar
- Ruf
- heiseres, lautes Kreischen „rätsch“, der Warner des Waldes
- Wo zu finden
- Laub- und Mischwälder, Parks und Friedhöfe in ganz Deutschland
- Größe
- 32 bis 35 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: September, Oktober.
Der Eichelhäher ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im September und Oktober.
Lebensweise
Was frisst der Eichelhäher?
Eicheln, Bucheckern und Nüsse, im Sommer auch Insekten sowie Eier und Junge anderer Vögel.
Gesang und Rufe
Laute, heisere Rätschrufe warnen den ganzen Wald. Er hat aber auch einen leisen, plaudernden Gesang mit vielen Imitationen.
Brutzeit und Nest
Brütet im Mai im Wald, das Nest aus Zweigen sitzt gut versteckt in Bäumen. Meist liegen fünf bis sieben Eier darin.
Gut zu wissen
Versteckt im Herbst Tausende Eicheln im Boden und findet viele davon im Winter wieder. Aus den vergessenen wachsen neue Eichen. Er ahmt gern andere Vögel nach, besonders den Ruf des Mäusebussards.
So hilfst du ihm
Eichen und Haselsträucher im Garten oder in der Nachbarschaft erhalten, denn sie liefern ihm Wintervorräte.
Beobachtungstipp
Im September und Oktober unter Eichen, wenn er Eicheln sammelt und mit vollem Kehlsack davonfliegt.
Am Futterhaus
Der Eichelhäher frisst gern Erdnüsse, Walnüsse und Eicheln, am Boden oder auf dem Futterbrett.
Nicht verwechseln mit dem Tannenhäher
Der Tannenhäher ist schokoladenbraun mit vielen weißen Tropfen.