Dohle
Coloeus monedula
Jahresvogel + Wintergast30–34 cm
Stadt & GartenFeld & Wiese
Dohlen sind die kleinsten Rabenvögel bei uns und leben in Paaren, die oft ein Leben lang zusammenbleiben. Sie brüten in Kirchtürmen, alten Bäumen und Schornsteinen. Im Winter verstärken Dohlen aus Osteuropa die Schwärme.
So erkennst du sie
- Schwarz mit grauem Nacken und Hinterkopf
- Helle, silbrige Augen
- Deutlich kleiner als Krähen, kurzer Schnabel
- Ruf
- helles, metallisches „kjack“
- Wo zu finden
- Städte mit Altbauten, Kirchen, Parks und Felder
- Größe
- 30 bis 34 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: November, Dezember, Januar, Februar.
Die Dohle ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im November, Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst die Dohle?
Insekten, Würmer, Samen, Früchte und Abfälle.
Gesang und Rufe
Ein helles, metallisches „kjack“, oft vielstimmig aus Schwärmen.
Brutzeit und Nest
Höhlenbrüter in Kirchtürmen, Schornsteinen, Felswänden und alten Bäumen, oft in Kolonien. Brutzeit April bis Mai, vier bis sechs Eier.
Gut zu wissen
Lebt in Dauerehe und großen Gemeinschaften. Im Winter kommen viele Dohlen aus Osteuropa dazu und schlafen gemeinsam mit Saatkrähen.
So hilfst du ihr
Spezielle Dohlenkästen an Kirchtürmen und hohen Gebäuden helfen. Schornsteine mit Gittern versehen, damit keine Vögel hineinfallen.
Beobachtungstipp
An Kirchtürmen und Burgen, im Winter abends an großen Schlafplätzen mit Saatkrähen.
Nicht verwechseln mit der Rabenkrähe
Die Rabenkrähe ist größer und ganz schwarz, ohne grauen Nacken.
Dohle oder Rabenkrähe? Alle Unterschiede · Rabenkrähe im Porträt