Rabenkrähe
Corvus corone
Jahresvogel44–51 cm
Feld & WieseStadt & Garten
Rabenkrähen sind sehr lernfähig und leben in Westdeutschland in Städten und auf dem Land. Östlich der Elbe wird sie von der grau-schwarzen Nebelkrähe abgelöst, beide gehören zur selben Art.
So erkennst du sie
- Ganz schwarz mit leichtem Glanz
- Kräftiger, schwarzer Schnabel mit befiederter Basis
- Kurzer, gerade abgeschnittener Schwanz
- Ruf
- raues, tiefes „krah-krah-krah“
- Wo zu finden
- Felder, Parks und Städte, vor allem in West- und Süddeutschland
- Größe
- 44 bis 51 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Dezember, Januar, Februar.
Die Rabenkrähe ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst die Rabenkrähe?
Allesfresser: Würmer, Insekten, Getreide, Aas, Abfälle sowie Eier und Junge anderer Vögel.
Gesang und Rufe
Ein raues, tiefes „krah-krah-krah“, oft drei- bis viermal hintereinander.
Brutzeit und Nest
Baut ihr Nest aus Zweigen hoch in Bäumen oder auf Masten. Brutzeit März bis Mai, meist vier bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Lebt in Dauerehe und verteidigt das ganze Jahr ein Revier. Junge Krähen ohne Revier ziehen in Trupps umher. Sie ist sehr lernfähig und vorsichtig.
So hilfst du ihr
Sie braucht keine besondere Hilfe. Abfälle sicher verschließen, damit sie keine Mülltüten aufreißt.
Beobachtungstipp
Auf Feldern und Wiesen ganzjährig, im Winter an großen Schlafplätzen.
Am Futterhaus
Die Rabenkrähe frisst gern Küchenreste, am Boden.
Nicht verwechseln mit der Saatkrähe
Erwachsene Saatkrähen haben ein nacktes, grauweißes Gesicht um die Schnabelbasis.