Buntspecht
Dendrocopos major
Jahresvogel22–26 cm
WaldStadt & Garten
Der häufigste Specht Deutschlands. Ab Januar trommelt er schnelle Wirbel an trockenen Ästen, um sein Revier zu markieren. Im Winter kommt er gern an Futterstellen.
So erkennst du ihn
- Schwarz-weiß mit großen weißen Schulterflecken
- Leuchtend rote Unterschwanzfedern
- Männchen mit rotem Fleck im Nacken
- Ruf
- scharfes „kix“ und kurze, schnelle Trommelwirbel
- Wo zu finden
- Wälder, Parks und Gärten mit alten Bäumen in ganz Deutschland
- Größe
- 22 bis 26 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Januar, Februar, März, April.
Der Buntspecht ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Januar, Februar, März und April.
Lebensweise
Was frisst der Buntspecht?
Insektenlarven aus dem Holz, im Winter Samen aus Kiefern- und Fichtenzapfen, die er in einer Astgabel festklemmt und aufhackt. Im Frühjahr plündert er manchmal Meisennester.
Gesang und Rufe
Ein scharfes „kix“. Statt zu singen, trommelt er im Frühjahr mit schnellen Wirbeln auf hohle Äste.
Brutzeit und Nest
Zimmert jedes Jahr eine neue Höhle in Bäume. Brutzeit Mai bis Juni, meist vier bis sechs Eier.
Gut zu wissen
Trommelt im Frühjahr laut auf hohle Äste, um sein Revier zu markieren. Seine alten Höhlen nutzen später Stare, Meisen und Fledermäuse.
So hilfst du ihm
Alte und abgestorbene Bäume stehen lassen. Im Winter kommt er gern an Meisenknödel und Nüsse.
Beobachtungstipp
Von Januar bis April in Parks und Wäldern dem Trommeln folgen.
Am Futterhaus
Der Buntspecht frisst gern Fettfutter, Erdnüsse und Nüsse, an Futtersäulen und Fettfutter.
Nicht verwechseln mit dem Mittelspecht
Der Mittelspecht hat einen ganz roten Scheitel.