Kormoran
Foto: JJ Harrison · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Kormoran

Phalacrocorax carbo

Jahresvogel80–100 cm

GewässerKüste

Ruf anhören · 13 sAufnahme: Sonothèque ADVL · CC0

Ein ausgezeichneter Taucher, der Fische unter Wasser verfolgt. Weil sein Gefieder nass wird, sitzt er danach oft minutenlang mit weit ausgebreiteten Flügeln auf Pfählen und Buhnen.

So erkennst du ihn

  • Ganz schwarz mit grünlich-bronzenem Schimmer
  • Langer Hakenschnabel, weiße Kehle
  • Typische Wappenhaltung mit ausgebreiteten Flügeln
Ruf
meist stumm, an Kolonien kehlige Laute
Wo zu finden
An Flüssen, Seen und Küsten in ganz Deutschland, z. B. Rhein, Elbe, Bodensee, Chiemsee
Größe
80 bis 100 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März.

Der Kormoran ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März.

Lebensweise

Was frisst der Kormoran?

Fisch, den er tauchend erbeutet, meist bis etwa 20 Zentimeter lang. Er taucht dafür oft mehrere Meter tief.

Gesang und Rufe

Meist stumm. An den Brutkolonien sind tiefe, kehlige Laute zu hören.

Brutzeit und Nest

Brütet in Kolonien auf Bäumen an Seen und Küsten, oft zusammen mit Graureihern. Ab März legt das Weibchen drei bis vier Eier. Durch den scharfen Kot sterben die Brutbäume mit der Zeit ab.

Gut zu wissen

Sein Gefieder nimmt etwas Wasser auf, das erleichtert das Tauchen. Deshalb sitzt er danach oft mit ausgebreiteten Flügeln zum Trocknen. Im Winter kommen viele Vögel aus Nordeuropa dazu.

So hilfst du ihm

Brutkolonien während der Brutzeit nicht stören und Abstand halten.

Beobachtungstipp

Auf Pfählen, Bojen oder toten Bäumen an Seen, wenn er mit ausgebreiteten Flügeln trocknet.

Haubentaucher

Nicht verwechseln mit dem Haubentaucher

Der Haubentaucher ist schlanker und hat einen weißen Hals und ein weißes Gesicht.

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