Säbelschnäbler
Recurvirostra avosetta
Sommergast42–45 cm
Küste
Säbelschnäbler brüten von April bis Juli im Wattenmeer. Im Spätsommer sammeln sie sich zu großen Trupps, bevor sie nach Süden ziehen.
So erkennst du ihn
- Schnabel dünn, schwarz und deutlich nach oben gebogen
- Gefieder weiß mit schwarzer Kappe und schwarzen Streifen auf den Flügeln
- Lange, blaugraue Beine
- Ruf
- klares, flötendes „klüt-klüt“
- Wo zu finden
- An der Nordsee und Ostsee: Watt, Salzwiesen und flache Lagunen; an der Ostsee nur vereinzelt
- Sichtungsbereich
- Nordseeküste, Ostseeküste
- Größe
- 42 bis 45 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: März bis Oktober. Hauptzeit: April, Mai, Juni, Juli, August.
Bei uns anzutreffen: März bis Oktober. Besonders gut zu sehen im April, Mai, Juni, Juli und August.
Lebensweise
Was frisst der Säbelschnäbler?
Er schwenkt den Schnabel seitlich durch Wasser und weichen Schlick und siebt dabei kleine Krebse und Würmer heraus.
Gesang und Rufe
Klares, flötendes „klüt-klüt“.
Brutzeit und Nest
Säbelschnäbler brüten von April bis Juli im Wattenmeer. Im Spätsommer sammeln sie sich zu großen Trupps, bevor sie nach Süden ziehen.
Gut zu wissen
In Kolonien auf Salzwiesen und an Lagunen. Die Küken laufen schon kurz nach dem Schlüpfen. Das Wattenmeer ist eines der wichtigsten Brutgebiete des Säbelschnäblers in Europa.
So hilfst du ihm
Brutgebiete in den Salzwiesen nicht betreten. Werden die Eltern gestört, holen sich Möwen Eier und Küken.
Beobachtungstipp
Bei Niedrigwasser in flachen Prielen schauen: Die seitlichen Schnabelbewegungen verraten ihn schon von Weitem.
Nicht verwechseln mit dem Austernfischer
Schnabel: Säbelschnäbler dünn, schwarz und nach oben gebogen, Austernfischer kräftig, gerade und leuchtend orangerot.
Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5
Säbelschnäbler oder Austernfischer? Alle Unterschiede · Austernfischer im Porträt
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