Säbelschnäbler
Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, Wikimedia Commons, zugeschnitten

Säbelschnäbler

Recurvirostra avosetta

Sommergast42–45 cm

Küste

Ruf anhören · 14 sAufnahme: Ryan Hodnett, CC BY-SA 4.0

Säbelschnäbler brüten von April bis Juli im Wattenmeer. Im Spätsommer sammeln sie sich zu großen Trupps, bevor sie nach Süden ziehen.

So erkennst du ihn

  • Schnabel dünn, schwarz und deutlich nach oben gebogen
  • Gefieder weiß mit schwarzer Kappe und schwarzen Streifen auf den Flügeln
  • Lange, blaugraue Beine
Ruf
klares, flötendes „klüt-klüt“
Wo zu finden
An der Nordsee und Ostsee: Watt, Salzwiesen und flache Lagunen; an der Ostsee nur vereinzelt
Sichtungsbereich
Nordseeküste, Ostseeküste
Größe
42 bis 45 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: März bis Oktober. Hauptzeit: April, Mai, Juni, Juli, August.

Bei uns anzutreffen: März bis Oktober. Besonders gut zu sehen im April, Mai, Juni, Juli und August.

Lebensweise

Was frisst der Säbelschnäbler?

Er schwenkt den Schnabel seitlich durch Wasser und weichen Schlick und siebt dabei kleine Krebse und Würmer heraus.

Gesang und Rufe

Klares, flötendes „klüt-klüt“.

Brutzeit und Nest

Säbelschnäbler brüten von April bis Juli im Wattenmeer. Im Spätsommer sammeln sie sich zu großen Trupps, bevor sie nach Süden ziehen.

Gut zu wissen

In Kolonien auf Salzwiesen und an Lagunen. Die Küken laufen schon kurz nach dem Schlüpfen. Das Wattenmeer ist eines der wichtigsten Brutgebiete des Säbelschnäblers in Europa.

So hilfst du ihm

Brutgebiete in den Salzwiesen nicht betreten. Werden die Eltern gestört, holen sich Möwen Eier und Küken.

Beobachtungstipp

Bei Niedrigwasser in flachen Prielen schauen: Die seitlichen Schnabelbewegungen verraten ihn schon von Weitem.

Austernfischer

Nicht verwechseln mit dem Austernfischer

Schnabel: Säbelschnäbler dünn, schwarz und nach oben gebogen, Austernfischer kräftig, gerade und leuchtend orangerot.

Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5

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