Heringsmöwe
Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, Wikimedia Commons, zugeschnitten

Heringsmöwe

Larus fuscus

Sommergast52–67 cm

Küste

Ruf anhören · 14 sAufnahme: Tanguy Loïs, CC BY-SA 4.0

Heringsmöwen sind Zugvögel. Sie kommen im März an die Küste und ziehen im Herbst nach Südwesteuropa und Westafrika.

So erkennst du sie

  • Rücken und Flügeloberseite dunkel schiefergrau
  • Beine leuchtend gelb
  • Gelber Schnabel mit rotem Fleck, Auge hellgelb
Ruf
wie die Silbermöwe, aber tiefer und rauer: „kau-kau-kau“
Wo zu finden
An der Nordsee und Ostsee: Inseln, Watt und über dem offenen Meer, vor allem an der Nordsee
Sichtungsbereich
Nordseeküste, Ostseeküste
Größe
52 bis 67 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: März bis Oktober. Hauptzeit: Mai, Juni, Juli.

Bei uns anzutreffen: März bis Oktober. Besonders gut zu sehen im Mai, Juni und Juli.

Lebensweise

Was frisst die Heringsmöwe?

Sie sucht ihr Futter öfter auf dem offenen Meer als die Silbermöwe und folgt gern Fischkuttern.

Gesang und Rufe

Wie die Silbermöwe, aber tiefer und rauer: „kau-kau-kau“.

Brutzeit und Nest

Heringsmöwen sind Zugvögel. Sie kommen im März an die Küste und ziehen im Herbst nach Südwesteuropa und Westafrika.

Gut zu wissen

In Kolonien auf Inseln und in Dünen, oft gemeinsam mit Silbermöwen. Junge Heringsmöwen sind braun gesprenkelt und von jungen Silbermöwen kaum zu unterscheiden.

So hilfst du ihr

Kolonien in den Dünen nicht betreten. Zäune und Schilder im Nationalpark schützen die Brutplätze.

Beobachtungstipp

Achte in einem Möwentrupp auf die Beine: Gelbe Beine und dunkler Rücken heißen Heringsmöwe.

Silbermöwe

Nicht verwechseln mit der Silbermöwe

Rücken: Heringsmöwe dunkel schiefergrau, Silbermöwe hellgrau.

Foto: Aiwok, CC BY-SA 3.0

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