Kiebitz
Vanellus vanellus
Durchzügler28–31 cm
Feld & WieseKüste
Im Herbst ziehen Kiebitze in lockeren Trupps über offenes Land. Im Flug fallen die breiten, gerundeten Flügel und der gaukelnde, flatternde Flugstil auf.
So erkennst du ihn
- Lange, nach oben gebogene Federholle am Kopf
- Rücken metallisch grün-violett schimmernd
- Schwarzes Brustband, weißer Bauch
- Ruf
- klagendes „kiju-wit“, daher der Name
- Wo zu finden
- Feuchtwiesen, abgeerntete Äcker und Flussniederungen, besonders in Norddeutschland
- Größe
- 28 bis 31 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Februar bis November. Hauptzeit: März, Oktober.
Bei uns anzutreffen: Februar bis November. Besonders gut zu sehen im März und Oktober.
Lebensweise
Was frisst der Kiebitz?
Würmer, Insektenlarven, Käfer und Spinnen, die er auf kurzem Gras und offenen Äckern mit typischem Trippeln und Picken sucht.
Gesang und Rufe
Klagendes „kiju-wit“. Im Frühjahr zeigt das Männchen wilde Gaukelflüge mit wummernden Flügelgeräuschen und Rufen.
Brutzeit und Nest
Brutzeit von März bis Juni. Das Nest ist eine flache Mulde auf Wiesen oder Äckern, meist mit vier Eiern. Die Küken laufen gleich nach dem Schlüpfen selbst auf Nahrungssuche.
Gut zu wissen
Stark gefährdet, weil Wiesen entwässert und früh gemäht werden. Verteidigt sein Nest mit waghalsigen Sturzflügen gegen Krähen und Greifvögel.
So hilfst du ihm
In vielen Regionen markieren Landwirte und Naturschützer Kiebitznester, damit sie bei der Feldarbeit umfahren werden. Solche Projekte lassen sich mit Spenden oder eigener Mithilfe unterstützen.
Beobachtungstipp
Im März auf feuchten Wiesen, wenn die Männchen ihre Balzflüge zeigen.
Nicht verwechseln mit dem Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer hat keine Federholle.