Mauersegler
Apus apus
Sommergast16–18 cm
Stadt & Garten
Verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft und schläft sogar im Flug. Nur zum Brüten kommt er von Mai bis Anfang August in Mauerlöcher und unter Dachziegel.
So erkennst du ihn
- Fast ganz dunkelbraun, nur die Kehle heller
- Lange, sichelförmige Flügel und kurzer, gegabelter Schwanz
- Rasanter Flug, meist in schrillen Trupps
- Ruf
- schrilles „srieh“, oft im Chor
- Wo zu finden
- Städte und Dörfer mit alten Gebäuden in ganz Deutschland
- Größe
- 16 bis 18 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Mai bis August. Hauptzeit: Juni, Juli.
Bei uns anzutreffen: Mai bis August. Besonders gut zu sehen im Juni und Juli.
Lebensweise
Was frisst der Mauersegler?
Fliegende Insekten und Spinnen, die er mit offenem Schnabel im Flug fängt, oft in großer Höhe.
Gesang und Rufe
Schrille „srieh“-Rufe, oft im Chor, wenn Gruppen in rasendem Tempo um die Häuser jagen.
Brutzeit und Nest
Brütet in Kolonien unter Dachziegeln, in Mauerlöchern und speziellen Niststeinen an Gebäuden. Brutzeit Mai bis Juli, meist zwei bis drei Eier.
Gut zu wissen
Verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft und schläft sogar im Flug. Bei uns ist er nur von Anfang Mai bis Anfang August.
So hilfst du ihm
Bei Sanierungen Nischen unter dem Dach erhalten oder Mauersegler-Nistkästen anbringen. Ein am Boden gefundener Mauersegler kann nicht selbst starten und gehört in fachkundige Hände.
Beobachtungstipp
Im Juni an warmen Abenden in der Altstadt, wenn die „Screaming Parties“ um die Dächer sausen.
Nicht verwechseln mit der Rauchschwalbe
Die Rauchschwalbe hat eine helle Unterseite und eine rotbraune Kehle.
Mauersegler oder Rauchschwalbe? Alle Unterschiede · Rauchschwalbe im Porträt