Hausrotschwanz
Foto: Herwig Winter · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Hausrotschwanz

Phoenicurus ochruros

Sommergast13–15 cm

Stadt & GartenGebirge

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Luis Alvarez Menendez · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC553244

Ursprünglich ein Felsenbewohner, lebt der Hausrotschwanz heute an Gebäuden, in Dörfern und Städten. Sein kratzender Gesang ist oft schon vor Sonnenaufgang zu hören. Ein Teil überwintert in milden Wintern bei uns.

So erkennst du ihn

  • Männchen rußschwarz-grau mit weißem Flügelfleck
  • Weibchen einfarbig graubraun
  • Rostroter Schwanz, der oft zittert
Ruf
kurzer Gesang mit knirschendem, kratzendem Mittelteil; Ruf „fiid tek-tek“
Wo zu finden
Gebäude, Dächer, Bahnanlagen und Steinbrüche
Größe
13 bis 15 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: März bis November. Hauptzeit: April, Mai.

Bei uns anzutreffen: März bis November. Besonders gut zu sehen im April und Mai.

Lebensweise

Was frisst der Hausrotschwanz?

Insekten und Spinnen, die er von Dächern und Mauern aus anfliegt, im Herbst auch Beeren.

Gesang und Rufe

Ein kurzer Gesang mit knirschendem, kratzendem Mittelteil, oft schon eine Stunde vor Sonnenaufgang. Sein Ruf klingt wie „fiid tek-tek“.

Brutzeit und Nest

Ursprünglich ein Felsbrüter, heute in Nischen an Gebäuden, in Scheunen und Halbhöhlen. Zwei Bruten von April bis Juli mit vier bis sechs Eiern.

Gut zu wissen

Singt schon lange vor Sonnenaufgang von Dachfirsten. Kommt im März und bleibt bis Oktober, einzelne überwintern.

So hilfst du ihm

Halbhöhlen-Nistkästen an Hauswänden und Schuppen aufhängen.

Beobachtungstipp

Im Frühjahr frühmorgens auf Dachfirsten, wenn er als einer der ersten Vögel singt.

Gartenrotschwanz

Nicht verwechseln mit dem Gartenrotschwanz

Das Gartenrotschwanz-Männchen hat eine orangerote Brust und eine weiße Stirn.

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