Haussperling
Passer domesticus
Jahresvogel14–16 cm
Stadt & Garten
Lebt fast immer in der Nähe von Menschen und brütet in Mauerlücken und unter Dächern. Spatzen sind gesellig, baden gern im Staub und tschilpen laut in Hecken. In vielen Städten ist er seltener geworden.
So erkennst du ihn
- Männchen mit grauem Scheitel und schwarzem Latz
- Kastanienbraune Kopfseiten und gestreifter brauner Rücken
- Weibchen schlicht graubraun mit hellem Augenstreif
- Ruf
- lautes „tschilp“, oft im Chor
- Wo zu finden
- Dörfer, Städte, Bauernhöfe und Gärten in ganz Deutschland
- Größe
- 14 bis 16 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: März, April, Mai, Juni.
Der Haussperling ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im März, April, Mai und Juni.
Lebensweise
Was frisst der Haussperling?
Sämereien, Getreide und Brotkrumen, die Jungen werden mit Insekten gefüttert.
Gesang und Rufe
Ein lautes „tschilp“, oft im Chor aus Hecken. Mehrere Männchen umwerben im Frühjahr hüpfend ein Weibchen.
Brutzeit und Nest
Brütet gesellig in Nischen an Gebäuden, unter Dachziegeln und in Nistkästen. Mehrere Bruten von April bis August mit vier bis sechs Eiern.
Gut zu wissen
Lebt seit Jahrtausenden in der Nähe des Menschen und nimmt gern gemeinsame Staub- und Wasserbäder. In vielen Städten ist er seltener geworden, weil Nischen an Häusern und Insekten fehlen.
So hilfst du ihm
Nischen am Haus erhalten, Sperlingskoloniekästen aufhängen und dichte Hecken pflanzen. Ein Sandbad im Beet wird gern genutzt.
Beobachtungstipp
Ganzjährig in Hecken an Häusern, im Frühjahr bei der lärmenden Gruppenbalz.
Am Futterhaus
Der Haussperling frisst gern Körnermischung und Sonnenblumenkerne, am Futterhaus, meist in Gruppen.
Nicht verwechseln mit dem Feldsperling
Der Feldsperling hat einen ganz braunen Scheitel.
Haussperling oder Feldsperling? Alle Unterschiede · Feldsperling im Porträt