Sturmmöwe
Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, Wikimedia Commons, zugeschnitten

Sturmmöwe

Larus canus

Jahresvogel40–46 cm

KüsteGewässerFeld & Wiese

Ruf anhören · 6 sAufnahme: Ryan Hodnett, CC BY-SA 4.0

Sturmmöwen sind ganzjährig da. Im Winter kommen viele aus Nordeuropa dazu und suchen auch auf Feldern hinter dem Deich nach Futter.

So erkennst du sie

  • Kleiner als die Silbermöwe, mit rundem Kopf und dunklem Auge
  • Schnabel dünn und grünlich gelb, ohne roten Fleck
  • Beine grünlich gelb, Rücken mittelgrau
Ruf
hohes, quäkendes „kija“, heller und dünner als die Silbermöwe
Wo zu finden
An der Nordsee und Ostsee: Strand, Hafen, Wiesen und Äcker hinter dem Deich
Sichtungsbereich
Nordseeküste, Ostseeküste, Norddeutsches Tiefland
Größe
40 bis 46 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März.

Die Sturmmöwe ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März.

Lebensweise

Was frisst die Sturmmöwe?

Sie frisst Würmer, Insekten, kleine Krebse und Muscheln. Auf Wiesen trippelt sie auf der Stelle, um Regenwürmer an die Oberfläche zu locken.

Gesang und Rufe

Hohes, quäkendes „kija“, heller und dünner als die Silbermöwe.

Brutzeit und Nest

Sturmmöwen sind ganzjährig da. Im Winter kommen viele aus Nordeuropa dazu und suchen auch auf Feldern hinter dem Deich nach Futter.

Gut zu wissen

In Kolonien an der Küste, auf Inseln und auf Flachdächern. Mit der Lachmöwe ist sie die häufigste kleinere Möwe an unseren Küsten.

So hilfst du ihr

Nicht füttern. Brutkolonien im Frühjahr und Sommer nicht betreten.

Beobachtungstipp

Im Winter in Häfen und auf nassen Wiesen nach Möwen mit grüngelbem Schnabel und dunklem Auge schauen.

Lachmöwe

Nicht verwechseln mit der Lachmöwe

Schnabel: Sturmmöwe grünlich gelb, Lachmöwe dunkelrot.

Foto: Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5

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