Turmfalke
Falco tinnunculus
Jahresvogel32–38 cm
Feld & WieseStadt & Garten
Der Turmfalke steht oft minutenlang flatternd an einer Stelle in der Luft und späht nach Mäusen. Er brütet an Kirchtürmen, Hochhäusern und in Nistkästen, auch mitten in der Stadt.
So erkennst du ihn
- Rotbrauner, dunkel gefleckter Rücken
- Männchen mit grauem Kopf und grauem Schwanz
- Lange, spitze Flügel und langer Schwanz; Rüttelflug
- Ruf
- helles, schnelles „kikikiki“
- Wo zu finden
- Felder, Wiesen, Straßenränder und Städte
- Größe
- 32 bis 38 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: April, Mai, Juni.
Der Turmfalke ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im April, Mai und Juni.
Lebensweise
Was frisst der Turmfalke?
Mäuse, die er im Rüttelflug aus der Luft entdeckt, dazu große Insekten und kleine Vögel.
Gesang und Rufe
Ein helles, schnelles „kikikiki“, besonders am Brutplatz.
Brutzeit und Nest
Baut kein eigenes Nest, sondern brütet in Kirchtürmen, an Gebäuden, in alten Krähennestern und Nistkästen. Brutzeit April bis Juni, vier bis sechs Eier.
Gut zu wissen
Er kann ultraviolettes Licht sehen und so die Urinspuren von Mäusen erkennen. Häufig lebt er mitten in der Stadt.
So hilfst du ihm
Turmfalken-Nistkästen an hohen Gebäuden anbringen und auf Rattengift verzichten.
Beobachtungstipp
Am Straßenrand, wenn er im Rüttelflug wie festgenagelt in der Luft steht.
Nicht verwechseln mit dem Sperber
Der Sperber hat kurze, runde Flügel, der Turmfalke lange und spitze.
Turmfalke oder Sperber? Alle Unterschiede · Sperber im Porträt