Turmfalke
Foto: Jakub Hałun · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Turmfalke

Falco tinnunculus

Jahresvogel32–38 cm

Feld & WieseStadt & Garten

Ruf anhören · 14 sAufnahme: Marie-Lan Taÿ Pamart · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC485216

Der Turmfalke steht oft minutenlang flatternd an einer Stelle in der Luft und späht nach Mäusen. Er brütet an Kirchtürmen, Hochhäusern und in Nistkästen, auch mitten in der Stadt.

So erkennst du ihn

  • Rotbrauner, dunkel gefleckter Rücken
  • Männchen mit grauem Kopf und grauem Schwanz
  • Lange, spitze Flügel und langer Schwanz; Rüttelflug
Ruf
helles, schnelles „kikikiki“
Wo zu finden
Felder, Wiesen, Straßenränder und Städte
Größe
32 bis 38 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: April, Mai, Juni.

Der Turmfalke ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im April, Mai und Juni.

Lebensweise

Was frisst der Turmfalke?

Mäuse, die er im Rüttelflug aus der Luft entdeckt, dazu große Insekten und kleine Vögel.

Gesang und Rufe

Ein helles, schnelles „kikikiki“, besonders am Brutplatz.

Brutzeit und Nest

Baut kein eigenes Nest, sondern brütet in Kirchtürmen, an Gebäuden, in alten Krähennestern und Nistkästen. Brutzeit April bis Juni, vier bis sechs Eier.

Gut zu wissen

Er kann ultraviolettes Licht sehen und so die Urinspuren von Mäusen erkennen. Häufig lebt er mitten in der Stadt.

So hilfst du ihm

Turmfalken-Nistkästen an hohen Gebäuden anbringen und auf Rattengift verzichten.

Beobachtungstipp

Am Straßenrand, wenn er im Rüttelflug wie festgenagelt in der Luft steht.

Sperber

Nicht verwechseln mit dem Sperber

Der Sperber hat kurze, runde Flügel, der Turmfalke lange und spitze.

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