Alpenstrandläufer
Calidris alpina
Durchzügler + Wintergast16–22 cm
Küste
Im Frühjahr und Herbst rasten Hunderttausende Alpenstrandläufer im Wattenmeer und fliegen in riesigen, glitzernden Schwärmen.
So erkennst du ihn
- Schnabel schwarz, ziemlich lang und an der Spitze leicht nach unten gebogen
- Im Sommer rostbraune Oberseite und großer schwarzer Bauchfleck
- Im Winter oben schlicht graubraun, unten weiß
- Ruf
- raues, gepresstes „trrie“, im Schwarm ein leises Gezwitscher
- Wo zu finden
- An der Nordsee und Ostsee: Watt, Schlickflächen und Salzwiesen
- Sichtungsbereich
- Nordseeküste, Ostseeküste
- Größe
- 16 bis 22 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: April, Mai, August, September, Oktober.
Der Alpenstrandläufer ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im April, Mai, August, September und Oktober.
Lebensweise
Was frisst der Alpenstrandläufer?
Er stochert mit schnellen Bewegungen im Schlick nach Würmern, kleinen Schnecken und Krebsen.
Gesang und Rufe
Raues, gepresstes „trrie“, im Schwarm ein leises Gezwitscher.
Brutzeit und Nest
Im Frühjahr und Herbst rasten Hunderttausende Alpenstrandläufer im Wattenmeer und fliegen in riesigen, glitzernden Schwärmen.
Gut zu wissen
Bei Hochwasser sammeln sich Tausende an Rastplätzen. Fliegt der Schwarm auf, wechseln alle Vögel gleichzeitig die Richtung, das schützt vor Falken. Die meisten brüten in der Tundra Nordeuropas und Sibiriens. In Deutschland brüten nur noch sehr wenige Paare.
So hilfst du ihm
Rastplätze bei Hochwasser nicht betreten und Abstand halten, damit die Schwärme nicht auffliegen.
Beobachtungstipp
Etwa zwei Stunden vor Hochwasser an einen bekannten Rastplatz gehen. Das steigende Wasser drängt die Vögel dann näher ans Ufer.
Nicht verwechseln mit dem Sanderling
Färbung im Winter: Alpenstrandläufer oben graubraun, Sanderling sehr hell, fast weiß.
Foto: Mdf, CC BY-SA 3.0
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