Singdrossel
Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Singdrossel

Turdus philomelos

Sommergast + Durchzügler20–23 cm

WaldStadt & Garten

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Joost van Bruggen · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC434600

Die Singdrossel wiederholt jede Strophe ihres Gesangs zwei- bis dreimal. Sie knackt Schneckenhäuser auf Steinen, ihrer „Drosselschmiede“. Die meisten ziehen im Herbst nach Südwesteuropa.

So erkennst du sie

  • Brauner Rücken, heller Bauch mit dunklen Tropfenflecken
  • Gelblich-beige Brust
  • Kleiner als die Amsel
Ruf
laute Strophen, jede zwei- bis dreimal wiederholt; Ruf kurzes „zipp“
Wo zu finden
Wälder, Parks und Gärten mit Bäumen
Größe
20 bis 23 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: Februar bis November. Hauptzeit: März, April, Oktober.

Bei uns anzutreffen: Februar bis November. Besonders gut zu sehen im März, April und Oktober.

Lebensweise

Was frisst die Singdrossel?

Regenwürmer, Insekten und vor allem Schnecken, deren Gehäuse sie an einem Stein zerschlägt. Im Herbst Beeren.

Gesang und Rufe

Laute, klare Strophen, jede zwei- bis dreimal wiederholt, gern von hohen Baumspitzen, ab März bis Juli.

Brutzeit und Nest

Ihr Napfnest ist innen mit Lehm und Holzmulm glatt verputzt. Brutzeit März bis Juli, vier bis fünf blaue, schwarz gepunktete Eier.

Gut zu wissen

Kommt im März zurück und überwintert in Südwesteuropa. Einen Stein, an dem sie Schnecken aufschlägt, erkennt man an den Schalenresten drumherum.

So hilfst du ihr

Auf Schneckenkorn verzichten, denn sie frisst die Schnecken. Ein flacher Stein im Garten wird manchmal zur Drosselschmiede.

Beobachtungstipp

Im Frühjahr in der Dämmerung, wenn sie von einer Baumspitze ihre Strophen wiederholt.

Rotdrossel

Nicht verwechseln mit der Rotdrossel

Die Rotdrossel hat einen hellen Überaugenstreif und rotbraune Flanken.

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